Das EIFMAN BALLETT St. PETERSBURG

 

„DER PYGMALION-EFFEKT“

17.10.2019 • 20:00 Uhr EUROPA PREMIERE

18.10.2019 • 20:00 Uhr

 

„ANNA KARENINA“

19.10.2019 • 19:30 Uhr

20.10.2019 • 18:30 Uhr

Theater am Potsdamer Platz • Berlin

Boris Eifman setzt mit seiner Ballettcompagnie seit Jahrzehnten Maßstäbe darin, im und mit Tanz Geschichten neu zu erzählen, die Ausdrucksmöglichkeiten des klassischen Balletts zu erweitern und so Musik, Erzählung und Tanz zu einer neuen Einheit zu verbinden. Dafür ist er auf der ganzen Welt berühmt und gefeiert. 

FOTOS

„DER PYGMALION-EFFEKT“

17.10.2019 • 20:00 Uhr EUROPA PREMIERE

18.10.2019 • 20:00 Uhr

Berlin • Theater am Potsdamer Platz

Ballett von Boris Eifman 

nach der Musik von Johann Strauss (Sohn) 

Bühne: Zinowij Margolin 

Kostüme: Olga Shaishmelashvili

 

Die Europa-Premiere finden am 17.10. 2019 – 18.10.2019 in Berlin statt.

 

„Der Pygmalion-Effekt“ ist in den letzten Jahren der erste Versuch von Boris Eifman, sich dem komischen (oder genauer gesagt, tragikomischen) Genre zuzuwenden, dessen ausgewiesener Meister der Choreograph ist. 

 Indem er seine Inspiration abermals in der Berührung mit dem Weltkulturerbe findet, bietet Eifman den Zuschauern hier eine Ballettinterpretation des archetypischen Sujets über den Bildhauer, der sich in die von ihm geschaffene Statue eines schönen Mädchens verliebt. Die Rolle des ungestümen Bildhauers ist in der Dramaturgie dieser Aufführung in die Rolle eines erfolgreichen Balltänzers abgewandelt, der beschließt, aus der ungelenken Vertreterin der städtischen Armenviertel eine virtuose Tänzerin zu „meißeln“. Die innere und äußere Verwandlung der Heldin vollzieht sich zur Musik von Johann Strauss (Sohn), wobei der Choreograph zum ersten Mal in seiner satten künstlerischen Karriere mit den Werken des „Walzerkönigs“ arbeitet. 

Als unermüdlicher Erforscher der Seele entlehnt Boris Eifman den Titel des neuen Balletts aus den Werken der Psychologie, wo der Begriff „Pygmalion-Effekt“ das Phänomen bezeichnet, dass Erwartungen die Wirklichkeit beeinflussen.  So wird ein Mensch, der von einem anderen als erfolgreich wahrgenommen wird, sich selbstsicher fühlen und erfolgreich sein. Die erstaunliche Plastizität der Persönlichkeit, die auf unvorhersehbare Weise fähig ist, sich gemäß den Einstellungen und Träumen zu verändern, findet ihre erschöpfende künstlerische und philosophische Entfaltung in der Aufführung von Eifman. 

„Das Ballett „Der Pygmalion-Effekt“ ist eine choreographische Interpretation des Mythos über den Künstler und seine Schöpfungen, ein neuer Blick auf das Thema des schwierigen Zusammenwirkens und der ewigen Nicht-Übereinstimmung von Kunst und Leben.“

Die wunderbare Verwandlung bringt der Heldin kein Glück. Die Harmonie verschwindet stetig mit den Überbleibseln des Traumbildes. Aber was ist das Leben selbst, wenn nicht ein Trugbild, geboren aus der Sehnsucht nach einem unerreichbaren Traum?..»

Boris Eifman

FOTOS

„ANNA KARENINA“

19.10.2019 • 19:30 Uhr

20.10.2019 • 18:30 Uhr

Berlin • Theater am Potsdamer Platz

Ballett von Boris Eifman 

nach dem Roman von L.N. Tolstoi 

zur Musik von P.I. Tschaikowski

Bühne: Zinowij Margolin 

Kostüme: Vyacheslav Okunev

 

Die Ballettaufführung von Boris Eifman „Anna Karenina“ ist voller innerer psychologischer Energie und erstaunlich genau in ihrer emotionalen Wirkung. Indem der Choreograph alle zweitrangigen Handlungsstränge des Romans von Leo Tolstoi weglässt, konzentriert er sich auf das Liebes-Dreieck „Anna-Karenin-Wronskij“.

Der Choreograph weist darauf hin, dass sein Ballett von der Gegenwart, und nicht von vergangenen Epochen handelt: Die zeitlose emotionale Aussage der Aufführung und die offensichtlichen Parallelen zur Realität lassen die zeitgenössischen Zuschauer nicht gleichgültig. Das hervorragende technische Niveau des Tanzensembles und die Choreographie von Boris Eifman präsentieren alle psychologischen Peripetien des Tolstoischen Romans. 

„Das Ballett ist ein besonderer Bereich für die Umsetzung psychologischer Dramen, es bietet die Möglichkeit, in das Unterbewusstsein vorzudringen: Jede neue Aufführung ist die Suche nach dem Unbekannten. 

Annas Leidenschaft zu Wronskij zerstörte das Gewohnte, weil in ihr zwei Menschen wohnten: äußerlich eine Dame von Welt, wie sie Karenin, ihr Sohn und ihre Umgebung kannten.  Und dann eine Frau, die tief in der Welt ihrer Leidenschaften versunken war. 

Was ist wichtiger, die allgemeingültige Illusion der Harmonie von Pflicht und Gefühlen aufrechtzuerhalten oder sich wahrer Leidenschaft hinzugeben?… Haben wir das Recht, eine Familie zu zerstören, einem Kind die mütterliche Fürsorge zugunsten fleischlicher Gelüste zu entziehen?…

 Diese Fragen ließen in der Vergangenheit Tolstoi keine Ruhe, auch heute kann man sich diesen Fragen nicht entziehen. Und es gibt keine Antworten! 

 Es gibt das unstillbare Verlangen im Leben und im Tod verstanden zu werden…“ 

Boris Eifman

FOTOS

KONTAKT

agenda production international GmbH

Location

Fährallee 43 | D-12527 Berlin

Phone number

Telefon 030 / 2345 666 – 0
Telefax 030 / 2345 666 – 29